
Doppellagige Wandersocken
8 Produkte
Die richtige Wandersocke finden
Welche Wrightsock-Socke zu dir passt, hängt weniger vom Preis ab als von deinem Schuh und deiner Tour. Ein enger Trailschuh braucht etwas anderes als der hohe Lederstiefel für die Mehrtagestour. Vier Dinge entscheiden: Dicke, Material, Schafthöhe und Temperatur. Der Rest ist Geschmack. Wenn du es eilig hast, führt dich der Sockenfinder in zwei Minuten zum passenden Modell.

Faustregel: Je mehr Platz im Schuh, desto dicker die Socke. Sitzt dein Wanderschuh eng, reicht ein dünnes Modell. Ist Luft drin, füllt eine dickere Socke den Raum und verhindert, dass der Fuß im Schuh arbeitet. Genau dieses Arbeiten erzeugt Blasen.
Die COOLMESH II ist unser dünnstes, ungepolstertes Modell, ideal für enge Schuhe und warme Tage. Eine Stufe darüber liegt die STRIDE, leicht gepolstert, der Allrounder für fast alles. Wird die Tour länger oder das Gelände ruppiger, kommt die ESCAPE ins Spiel: mittelstark gepolstert, mit einer Frottee-Schicht in der Sohle. Für sehr lange Etappen oder schwere Stiefel gibt es die ENDURANCE mit dichter Polsterung von der Ferse bis um die Zehen.

Innen sind beide gleich. Die Innenlage der Wandersocken von Wrightsock besteht immer aus Funktionsfaser, die Feuchtigkeit vom Fuß wegzieht. Der Unterschied sitzt außen. Wandersocken aus Merinowolle regulieren Temperatur und Geruch spürbar besser, gerade auf Weitwanderungen oder Tagestouren im Frühjahr und Herbst.
Der Haken: Wolle trocknet langsamer. Auf einer Mehrtagestour heißt das ein zweites Paar zum Wechseln. Wer viel schwitzt oder im Hochsommer läuft, fährt mit der reinen Funktionsfaser meist besser. Und weil die Wolle nur außen liegt, kratzt hier nichts auf der Haut.

Eine simple Regel, die oft ignoriert wird: Der Sockenschaft sollte immer höher enden als der Schuhrand. Sonst scheuert die Schuhkante direkt auf der Haut, und dann hilft die beste Polsterung nichts. Zu einem niedrigen Trail- oder Halbschuh passt die knöchelhohe quarter-Höhe. Beim klassischen Wanderschuh oder leichten Stiefel greifst du zur wadenhohen crew. Für hohe Bergstiefel gibt es einzelne Modelle bis übers Knie.
Einen Überblick über die verschiedenen Schafthöhen bei Wrightsock findest du in unserem Sockenhöhen-Ratgeber.

Blasen entstehen aus drei Dingen: Reibung, Wärme, Feuchtigkeit. Reibung bringt Wärme, Wärme bringt Schweiß, Schweiß erhöht die Reibung. Ein Kreislauf, der irgendwann die Haut aufreißt.
Wrightsock durchbricht ihn gleich an der ersten Stelle. Zwei Sockenlagen liegen übereinander, an drei Punkten verbunden. Bewegt sich der Fuß, reiben die Lagen gegeneinander, nicht mehr auf deiner Haut. Die Innenlage aus Funktionsfaser zieht die Feuchtigkeit nach außen, der Fuß bleibt trocken. Keine aufgeheizte, feuchte Haut, kein Scheuern. So einfach ist der Trick, und so wirksam. Mehr dazu, wie du eine ganze Tour blasenfrei überstehst, liest du im Ratgeber.
Häufige Fragen zu Wandersocken
Vor dem Kauf einer Wandersocke tauchen fast immer dieselben Fragen auf: welche Dicke, welche Höhe, Merino oder nicht. Die wichtigsten beantworten wir hier. Fehlt deine, schau in den FAQ-Bereich oder schreib uns direkt.
Welche Wandersocken sind die besten gegen Blasen?
Doppellagige Socken schützen am zuverlässigsten, weil die Reibung zwischen die beiden Lagen wandert statt auf die Haut. Für die meisten Wanderungen ist die ESCAPE die beste Wahl, mit ihrer Frottee-Polsterung in der Sohle. Auf enge Schuhe und heiße Tage passt die dünnere COOLMESH II besser.
Sind dünne oder dicke Wandersocken besser?
Das hängt vom Schuh ab. Sitzt er eng, nimm eine dünne Socke, sonst wird es im Schuh zu voll. Ist Platz drin, füllt eine dickere Socke den Raum und dämpft zusätzlich. Für lange Etappen und schwere Stiefel sind die dickeren Modelle außerdem robuster.
Sind Merino- oder Kunstfaser-Wandersocken besser?
Merino reguliert Wärme und Geruch besser und ist auf Tagestouren im Frühjahr und Herbst angenehm. Kunstfaser trocknet schneller, was bei Schweißfüßen und auf Mehrtagestouren zählt. Bei Wrightsock sitzt die Wolle nur außen, innen liegt in beiden Fällen die feuchtigkeitsableitende Funktionsfaser.
Welche Wandersocken eignen sich für den Sommer?
Dünne, ungepolsterte Modelle wie die COOLMESH II. Sie sind atmungsaktiv und haben eine Mesh-Zone über dem Fußrücken, die Wärme ableitet. Dicke Socken wärmen für heiße Tage zu stark.
Wie hoch sollte der Schaft einer Wandersocke sein?
Immer höher als der Schuhrand, damit die Kante nicht auf der Haut scheuert. Zu niedrigen Schuhen passt die knöchelhohe quarter-Höhe, zu Wanderschuhen und Stiefeln die wadenhohe crew.
Gibt es einen Unterschied zwischen Wandersocken für Damen und Herren?
Wrightsock-Socken sind unisex und über die Größen für schmale wie breite Füße gedacht. Entscheidend ist die richtige Größe, nicht das Geschlecht. Wähle nach Schuhgröße, dann sitzt die Socke bei allen gleich gut..












